„Sound of Silence“ in der Kirche

01. September 2026

Die „Simon & Garfunkel Revival Band“ kommt nach Harpstedt

Harpstedt – Die „Simon & Garfunkel Revival Band“ verzichtet auf einen falschen Bart, um Art Garfunkel darzustellen. Und eine Perücke, damit Paul Simon optisch wieder auf der Bühne steht, wird von Michael Frank und Guido Reuter auch nicht gebraucht. Die beiden Musiker der Formation möchten die beiden amerikanischen Musiklegenden nicht kopieren – zumindest nicht äußerlich. Entscheidend sind für sie die Stimmen und jener unverwechselbare Klang, mit dem „Simon & Garfunkel“ Musikgeschichte geschrieben haben, teilt die Konzert-AG der Harpstedter Christuskirche mit. Wie nah sie dem Original kommen, können Musikfreunde dort am Samstag, 19. September, erleben. Um 19.30 Uhr beginnt das Konzert „Feelin‘ Groovy“.

Dessen Titelliste liest sich ein wenig wie ein Best-of der Erinnerungen, heißt es in dem Schreiben. „Mrs. Robinson“, „The Boxer“, „Cecilia“, „Scarborough Fair“ und natürlich „The Sound of Silence“ gehören zum Repertoire. Auch „Bright Eyes“, mit dem Art Garfunkel 1979 einen großen Soloerfolg feierte, findet seinen Platz im Programm.

Im Mittelpunkt stehen Michael Frank mit Gesang und Gitarre sowie Guido Reuter, der nicht nur singt, sondern zwischen Geige, Flöte und Klavier wechselt. Gerade ihr zweistimmiger Gesang ist das Markenzeichen der aus Erfurt stammenden Revival-Band. Seit vielen Jahren tourt die Formation mit den Liedern von Paul Simon und Art Garfunkel durch Deutschland.

Eine Herausforderung sei es dennoch, den charakteristischen Klang auf die Bühne zu bringen. So eingängig viele „Simon & Garfunkel“-Songs beim ersten Hören erscheinen, so ausgefeilt seien ihre Arrangements. Die beiden Stimmen, Gitarren und zahlreiche instrumentale Details sowie der Wechsel zwischen leisen Balladen und rhythmischen Stücken prägten den besonderen Sound. In Harpstedt werden Frank und Reuter von Sebastian Fritzlar begleitet, der mehrere Instrumente beherrscht, sowie von Gitarrist Sven Lieser und Mirko Sturm an Percussion und Schlagzeug.

Dass diese Mischung funktioniere, bescheinigen der Band seit Jahren die Konzertkritiken, unterstreichen die Organisatoren. Gelobt werde dabei nicht nur die Nähe zum Original, sondern gerade der Spagat zwischen möglichst authentischem Klang und eigener Interpretation. „Bei einem Konzert im bayerischen Runding etwa sang das Publikum den Refrain von ‚The Boxer‘ noch weiter, nachdem die Musiker die Bühne bereits verlassen hatten“, wird berichtet.

Große Showeffekte braucht es dafür nicht. Die „Simon & Garfunkel Revival Band“ setzt auf das, was schon bei ihren musikalischen Vorbildern genügte: Stimmen, Instrumente und Songs, die auch Jahrzehnte nach ihrer Entstehung kaum etwas von ihrer Wirkung verloren haben.

Für das Konzert in der Christuskirche Harpstedt sind Karten im Vorverkauf bei Beuke und im Kirchenbüro in Harpstedt sowie in den regionalen Zeitungshäusern erhältlich. Tickets können außerdem über Nordwest-Ticket im Internet gebucht werden.

Quelle: Kreiszeitung Online  BPF